2024 Finnland im Herbst

2024 ging es im Herbst nach Finnland
Not same procedure as every year… Sommerferien waren wir ja diesmal in Schottland - aber ohne Finnland ging’s dann doch nicht und so sind wir in den Herbstferien nach Finnland geflogen.
Sonntag 6. Oktober - Anreise
Früh morgens die letzten Sachen packen und schon geht’s auf den Bus nach Cham. Dann mit der Bahn über Zug, Zürich zum Flughafen Zürich. Angenehmer Flug nach Helsinki mit vorgebuchter Mahlzeit: Nordic Combo für Anja und Sibylle und ein Cesar Salat für mich. Flug war voll mit sehr vielen Japanern.
Im Zug
Im Flugzeug
In Helsinki ein bisschen Zeit vertan um die Läden zu checken, aber es hat nichts spezielles - so kommen wir ans Gepäckband, wo unsere Koffer einsam ihre Runden drehen - vermutlich sind die Japaner auf einem Transitflug und so gibt es nicht viele Koffer - und die anderen Reisenden sind vermutlich schneller gewesen.
Dann geht’s zum Europcar und kümmern uns um den Mietwagen - statt dem erwarteten Tiguan gibt’s einen BMW X1. Und hat laut Auskunft keine Winterreifen - hoffentlich schneit’s nicht.
Sibylle übernimmt das Steuer und ich checke das Bordsystem und in kurzer Zeit habe ich auch die Navigation am laufen - so viel zum Thema Navi extra buchen (was wir nicht getan haben). Ich denke wir hätten alles auch so gefunden, aber es ist definitiv angenehmer mit Navi-Ansage und vom Flughafen bin ich auch noch nie gefahren.
Wir fahren bis Mikkeli wo wir einkaufen wollen: Essen, Trinken, aber auch Prepaid Karte für’s Handy. Aber als wir in den Tori Parplatz einfahren, merken wir, dass wir nur noch 15 Minuten bis Ladenschluss haben. Also ein Expresseinkauf bei dem wir alle durch den S-Market rennen und Sachen besorgen. Das Meiste schaffen wir und wir hatten schon eine Liste vorbereitet, aber “fremder” Laden ist halt schwierig.
Als wir dann nach dem Laden in’s Auto wieder zurückwollen, um den Parkplatz zu bezahlen geht die Tür zum Einkaufszentrum nicht mehr auf -> dort wäre eigentlich der Parkautomat. Im Tori läuft ja inzwischen so ziemlich alles automatisch (mit Kamera). Sibylle versucht Moovy zu installieren, aber das klappt nicht ohne finnische Telefonnummer. Also erstmal essen gehen im Eino - wo Anja und ich eine Lachssuppe und Sibylle Waldpilzrisotto mit Hähnchen hatte.
Beim ausparkieren fahren wir dann zur Schranke und die öffnet natürlich nicht. Bei der Nachfrage am Hilfe-Knopf bekommen wir den Hinwweis, dass es an einem bestimmten Zugang noch ein Automat frei zugänglich ist. Inzwischen habe ich das Steuer übernommen und erste Amtshandlung ist den ungewohnten Karren rückwärts im Parkhaus zu navigieren … . Das klappt dann aber auch und Parkautomat ist auch ok und wir können das Parkhaus verlassen Richtung Mökki.
Inzwischen ist es zappenduster und wir fahren gemütlich zum Mökki. Dort angekommen wird erstmal eingeheizt und ausgepackt. Es ist recht kühl. Leider sind die Kopfkissen bei uns verschimmelt (es ist auch etwas feucht im Haus), aber es hat genügend Kopfkissen und Sibylle bezieht andere.
Dann wird auch ein erster Kaffee mit der neuen Bialetti Maschine gemacht und das passt auch ganz gut. Ab ins kalte Bett und schlafen.

Sibylle fährt den X1
Montag 7. Oktober: 1. Hüslitag
Es ist schon etwas gemütlicher geworden über Nacht - die Heizung läuft und nach einem guten Frühstück geht die Arbeit los.
Sibylle kümmert sich um’s Haus und ich schrubbe die Holztreppen/wege. Die sind, wenn nass, extrem rutschig und man hat ständig Angst hinzufallen. Also schrubbe ich (stundenlang) damit die Moos- und Dreckschicht wegkommt. Das klappt und man merkt auch deutlich, dass es jetzt besser ist zum laufen.
Zudem werden alle kleinen Solarleuchten montiert und wir hoffen, dass wir dann ein wenig Licht haben. Wir haben nämlich (unter anderem) eine Stirnlampe vergessen.
Dann heize ich die Sauna ein und zwischendurch gibt es Kaffee mit Keksen - der Kaffee schmeckt übrigens gut und ich bedanke mich bei den Kollegen (Pascal und Stefanie) die mich auf die Idee gebracht haben. Bei einer Mittagspause habe ich nämlich mein Leid geklagt, dass wir im Flieger sicher keine Espressomaschine mitschleifen - und dann kam der Hinweis auf die Alumaschine. So eine haben wir uns dann noch kurzentschlossen in der Schweiz besorgt.
Dann gibt’s eine schöne Sauna und das abkühlen ist wirklich Überwindung - das Wasser ist einiges kälter als gedacht: ~10°C. Braucht schon etwas Willenskraft um kurz zu schwimmen.
Und schon folgt das nächste Highlight: Es gibt Raclette - wir haben zwei Blöcke aus der Schweiz mit gebracht. Fehlen leider nur die Essiggurken - die haben wir im Laden nicht mitgenommen. Aber: Sauna, im Herbst, in Finnland und dann Raclette: unbezahlbar :-).

Schrubb schrubb
Dienstag 8. Oktober: Puumala und 2. Hüslitag
Heute geht’s nach Puumala - noch weiter einkaufen und Prepaidkarten besorgen. Puumala im Herbst ist nicht vergleichbar mit Sommer: einfach tote Hose. Das Hafenbeizli hat zu, kaum Leute unterwegs, aber alle sind extrem freundlich und man wird auch angesprochen (wenn man z.b. beim Restaurant steht und schaut, kriegt man gleich eine Empfehlung, was gut ist).
Nach einem Stopp im “Kruschtelladen”, wo wir noch neue Solarlampen und andere Kleinigkeiten besorgen, wollen wir als erstes Essen gehen - Virta gefällt uns nicht so gut und so geht’s in’s Hovi.
Wir gehen wir bummeln und in den neuen K-Market und kaufen soweit ein und besorgen zwei Prepaidkarten. Dann geht’s zum Kaffee an der Tanke und zum fast finalen Einkauf im Sale. Aber da wir das Glace, dass wir im K-Market gesehen haben nicht bekommen, müssen wir auch dort nochmal einen kurzen Stopp einlegen.
Dann geht’s herbstlich zurück zum Hüsli. Dort will ich den Router installieren und merke dann, dass wir doch die kleinen Antennen gebraucht hätten. Ich habe die voller Überzeugung daheim gelasse. Letztesmal hatte ich den neueren Router mit 5G Kombi Antenne dabei (Wifi inkludiert) - doch diesmal habe ich das 4G Modell mit der älteren Antenne und die hat nur LTE und kein Wifi - deshalb braucht es die Antennen. Naja - dann halt ständiger Hotspot über mein Handy…
Zum Abendessen gibt’s Geschnetzeltes mit Süss-Sauer Sosse und Reis. Reis ist ziemlich viel da - vom Sommer hat es auch noch offenen Reis in einer Kartonpackung - das hätten die Mäuse sicher gerne gehabt.
etwas kühl
Puumala
Mittwoch 9. Oktober: 3. Hüslitag
Heute gibt’s einen gemütlichen Tag mit viel Lesen und Sauna. Ich werde noch die Feuerstelle etwas ausbuddeln - das kann man im Herbst besser machen, da muss man keine Angst vor Waldbrand haben. Anja und Sibylle spielen zwischendurch Querflöte und ich kümmere mich um die Sauna. Leider geht zwischendurch die Pumpe kaputt - die läuft ständig und schaltet nicht mehr ab.
Nach der Sauna gibt’s Pasta mit Bolognesesauce. Es ist ziemlich windig und plötzlich geht das Licht aus - Stromausfall. Wir machen ruck-zuck ein Feuer an, weil ohne Strom auch keine Heizung. Nach kurzer Zeit kommt aber der Strom wieder und nach dem üblichen Kaffee und Keksen spielen wir noch ein BrandyDog.
Hüsli im Herbst
Fleissiges Üben
Donnerstag 10. Oktober, Anttola und 4. Hüslitag
Sibylle hat eine Nachricht vom E-Werk, dass es in der Nacht für ca. 2h einen weiteren Stromausfall gab.
Es gibt Gipfeli zum Frühstück und wir machen es uns sehr gemütlich. Ich putze mal wieder etwas die Wege und Treppen und dann fahren wir nach Anttola zum Einkaufen.
Auch in Anttola ist tote Hose, das Hafenkaffee hat leider zu und wir schauen noch in einen Laden rein, der früher auch ein Kaffee war - dort sind ein paar Frauen am weben und wir dürfen kurz zusehen.
Nach dem Einkaufen gehen wir noch nach Hurissalo und trinken dort einen Kaffee und besorgen noch ein paar Kleinigkeiten und Süssstückchen.
Anja spielt wieder Flöte und wir kümmern uns um’s Abendessen - Schwynslummel Charivari.
Dann wird zum ersten Mal der “Fernseher” - Ipad angeschmissen für IAF-DJÄ. Funktioniert natürlich nur dank VPN.
Wir machen noch alkohlfreien Glögi und sind begeistert: das schmeckt super - müssen wir nochmal besorgen!
Anttola
Hurissalo
Freitag 11. Oktober - 5. Hüslitag
Wir stehen halbwegs pünktlich auf und es gibt Tünkeliei und Piroggen zum Frühstück. Dann packt uns das Arbeitsfieber und ich gehe mal wieder ans Schrubben der Wege und Treppen. Dabei geht dann auch ein Schrubber kaputt - der zerfällt einfach in zwei Teile. Sibylle verfeuert in der Feuerstelle, die ich vor ein paar Tagen ausgeschaufelt habe, Totholz. Es liegt viel davon herum.
Zwischendurch essen wir die Reste vom Schwynslummel und ich heize die Sauna ein. Nachdem ich mit Schrubben fertig bin, fange ich schon an das Abendessen vorzubereiten und schnipple Rübli und Lauch. Es wird Reispfanne geben und ich bereite soweit alles vor, bis auf den Reis.
Da ich vom Arbeiten schon viel geschwitzt habe, gehe ich zum erstaunen von Sibylle und Anja schon vor der Sauna in das eiskalte Wasser - aber heute ist es recht freundlich, 10° warm und es geht kein Wind.
Während dem 2. Saunagang wird es dann ungemütlicher - es fängt an zu winden und auch zu nieseln.
Dann mache ich das Abendessen fertig und wir futtern alles leer. Wir freuen uns noch auf Glögi.
Abendstimmung
Outdoor Feuer
Glögi im Cheminee wärmen
Samstag 12 Oktober - Mikkeli - 6. Hüslitag
Heute stehen wir früh auf und frühstücken, danach geht’s nach Mikkeli - wir wollen waschen und einkaufen.
Wir ziehen zum Toriparkplatz und gehen zum Waschsalon, wo Sibylle feststellt, dass Anja’s Kleidersack nicht dabei ist. Das ist erstmal ein kleiner Schock. D.h. die Hälfte der getragenen Wäsche und alles von Anja ist nicht dabei. Wir stopfen den Rest in eine der Machinen und später auch in den Tumbler. Zwischendurch geht es auf den Markt. Da ist nicht viel los und wir gehen auch durch die Geschäfte im Stella. Da kaufen wir auch ein paar Sachen (Anja einen schönen grünen Pullover) und später geht es auch in den Carlson, wo ich einen schönen Pullover finde und Sibylle eine Regenhose. Leider machen die DutyFree nur mit Pass, aber wir haben nur unsere ID’s dabei. Da wir sowieso nochmal zum Waschen kommen müssen, lassen wir uns die Sachen zurücklegen.
Es geht noch zum K-Rauta, wo wir Säcke für das WC und ich ein paar (Nokian) Gummistiefel kaufe. Dann geht es nochmal in’s Zentrum und wir kaufen Lebensmittel ein. Wir gönnen uns noch ein frühes Abendessen im Eino. Anja und ich nehmen diesmal das Risotto und Sibylle Rinderfiletstreifen mit Fenchel und Rucola.
Und dann fahren wir im Dunkeln zurück zum Mökki mit einem Zwischenstopp bei Anttola, wo wir Wasser am Hafen auffüllen.
Die Goldküste hat schon Sonne
Kaffee auf dem Tori
Lecker
Mondstimmung
Abendstimmung
Sonntag 13. Oktober - Wanderung Norppapolku / Würstli bräteln und 7. Hüslitag
Es ist neblig und wir gönnen uns ziemlich bald nach dem Frühstück noch einen 2. Kaffee. Es wird immer schöner und wir packen alles ein für ein Picknick und fahren an Puumala vorbei zu Norppapulka. Dort stellen wir das Auto ab und gehen zuerst auf eine kleine Wanderung. Wir kommen nur langsam voran, weil wir alle paar Meter begeistert von der Landschaft Fotos machen müssen. Es hat viele Pilze und wir sehen auch mehrere Spechte.
Goldig
Sibylle und Hage
Anja probt für 7 vs Wild
Hoch hinaus
Tok tok tok
Stillleben mit Boot
Sonne geniessen
Postkartenmotive überall
Nach der Wanderung braten wir an der überdachten Feuerstelle unsere Würstchen - wir haben auch Randen- und Grillisalat dabei - ein Festmahl. Wir waren auch nicht die einzigen die heute dort unterwegs waren, aber die Leute die vor uns an der Feuerstelle waren, waren grad fertig und sind abgezockelt, als wir ankamen.
Norppapolku Feuerstelle
Norppapolku Aussicht
Makkara - Hunger
Stilvoll angerichtet
Auf der Rückfahrt halten wir bei Pistohiekka und trinken einen Cappuccino und essen ein paar Süssstückchen - Karhiekka hat leider in dieser Jahreszeit nur noch am Wochenende auf. Zurück im Hüsli heize ich die Sauna ein und Sibylle und Anja üben Flöte.
Kurze Zeit später ist auch der Steg in der Sonne und Anja und Sibylle geben je ein Flöten- und Piccolokonzert auf dem Steg.
Anja und Hage auf dem Steg
Piccolokonzert auf dem Steg
Montag 14. Oktober - 8. Hüslitag
Heute machen wir einen gemütlichen Hüslitag. Dieser beginnt mit Gipfeli zum Frühstück und einem späteren 2. Kaffee. Viel trinken ist angesagt und so mache ich mir noch einen Zitronentee. Anja spielt zwischendurch Flöte und lernt auch fleissig. Heute wollen wir dann noch Sauna machen und einen Elchbraten.
Also Sauna anheizen und den Braten vorbereiten, dazwischen noch einen Kaffee und Süsstückchen. Ich mache auch noch ein VideoCall mit meinen Bruder, da er krank ist - und wir können nur kurz sprechen, weil er auf dem Weg zum Arzt ist. Für den Braten haben wir nicht alles da (z.b. keine Nelken) und wir improvisieren fleissig. Wir geben Rotwein und Glögi zur Sauce, in der auch Rübli und Zwiebeln mitschmoren. Bevor wir in die Sauna gehen, wird die Hitze für den Braten ausgeschaltet und es duftet schon toll.
Sauna ist schön, das Wasser kalt und ganz am Schluss regnet es ein bisschen. Ich hab Anja einen Kessel warmes Wasser vorbereitet und sie will sich am Steg die Haare waschen, aber irgendwie klappt das für sie nicht so richtig, also den Kessel wieder hochschleppen und sie wäscht sich in der Sauna.
Sibylle ist etwas früher fertig und bereitet schon die Kartoffeln für das Kartoffelpü vor und dann übernehme ich - Rotkraut warm machen, Kartoffeln rühren und Braten auf Temperatur bringen.
Schmeckt super - OK der Braten hätte nicht ganz so lange schmoren müssen, aber das war auch schlecht zum timen mit Sauna. Also man kann’s sich kulinarisch richtig gut gehen lassen hier. Anja spült heute und wir gönnen uns noch einen Kaffee.

Elchbraten
Später des abends dann noch der Schreck des abends: Anja sieht eine Maus. Also hole ich die (lebend) Mausefalle aus dem Schuppen, mach ein bisschen Schinken dran und stell sie in der Küche auf.
Noch während wir auf dem Sofa/Sessel chillen hört man die Maus immer wieder und auch als wir ins Bett gehen hört man es rascheln und tapseln.
Dienstag 15. Oktober - 9. Hüslitag
Ich wach am morgen auf und muss auf’s WC - kurzer Blick in die Küche - juhuu: die Maus ist in der Falle. Wir machen dann später des Tages einen kleine Wanderung und setzen die Maus aus. Zum Mittag machen wir den Rest Braten und es gibt wieder Sauna. Zum Abendessen machen wir Fischgeschnetzeltes und Reis.

Birkenallee
Mittwoch 16. Oktober - 10. Hüslitag
Wir stehen pünktlich auf und frühstücken. Dann geht’s nach Mikkeli - es soll Markttag sein und wir wollen waschen. Auf dem Weg dorthin, fahren wir noch bei Hurissalo vorbei und bringen schon mal den bislang gesammelten Abfall weg. Schon auf der Fahrt merken wir, als wir in die Nähe von Mikkeli kommen, dass mehr los ist als sonst. Und bei der Einfahrt in’s Parkhaus: nur 9 Plätze frei auf der oberen Etage - es ist proppenvoll. Also erstmal Wäsche laufen lassen und auf den Markt. Juhuu da sind richtig viele Buden aufgestellt. Wir verschaffen uns einen ersten Überblick und schauen, was es so hat. Die Wäsche dauert aber nur 30 Minuten und so müssen wir schon bald wieder zurück, um alles in den Tumbler zu machen. Weiter geht’s und wir gehen von Korbbude zu Kleiderbude sehen dass es Lettu hat (so zwischen Crepe und Pfannkuchen), Metzgereien und Käsebude hat es auch. Wir kaufen eine kleine Holzzange als Pendant zu unserem “Krokodil”, mit dem wir als den heissen Toast holen. Das Krokodil ist ein Teil der Kinderküchenausstattung von Anja von Kuhn-Ricon. Dann wieder zur Wäsche, die ist aber nicht so ganz trocken, deshalb spendieren wir der Wäsche noch eine extra Runde. Wir gehen derweil in’s Eino wo wir eine Lachssuppe wollen. Die Bedienung, sagt dass wir auch Salat nehmen dürfen vom Buffet (es ist kurz vor Ende Lounas (Mittagsbuffet)) und dann zeigt sie uns noch, dass es beim Lounas auch Suppe hat, es ist nur weniger Brot dabei als auf der Menukarte und wesentlich günstiger. Das gibt dann am Schluss noch ein gutes Trinkgeld von uns. Da ich am schnellsten fertig mit der Suppe bin, gehe ich dann die Wäsche versorgen.
Danach geht’s Richtung Carlson, wo wir die hinterlegten Sachen holen und diesmal TaxFree Bescheinigung holen, da wir die Pässe mitgenommen haben. Wir wollen eigentlich danach unseren Essenseinkauf tätigen, aber wir sehen, dass schon einige Stände am abbauen sind, obwohle der Markt noch 2h offen haben soll. Also sicherheitshalber gehen wir dann gleich zu Lettu und Kaffee über - ich hätte ja nicht gedacht, dass ich im Herbst irgendwo noch Lettu bekomme.

Lettu: Pfannkuchen
Dann einkaufen und wieder über Anttola zurück (Wasser!) - Abendessen heute kalt und wir rätseln danach an einem Exit herum. Das macht Spass, da man immer wieder kleine Erfolgserlebnisse hat. Da es aber spät wird, machen wir das nicht fertig. Sibylle und ich trinken noch einen Glögi und als ich später auf’s WC will, merke ich dass es draussen recht hell ist - bislang war es als extrem dunkel. Also einmal kurz zum Steg hinunter und umschauen: Jup - da ist der (fast) Vollmond.
Sonnenuntergang (16:13 Uhr)
Exit spielen
Donnerstag 17. Oktober
Es gibt Spiegeleier mit Speck zum Frühstück und bald schon fangen wir an zu arbeiten. Heute räumen wir im Wald auf und verbrennen altes Holz. Es liegt sehr viel totes Holz herum jnd es gibt mehrere Haufen mit altem (Klein) Holz. Die bestehende Feuerstelle hatte ich schon ausgegraben und vertieft und Sibylle hat auch schon einmal etwas verbrannt. Heute unterhalten wir das Feuer deutlich länger und alle helfen mit. Zudem starten wir den Bau einee Totholzzauns.

Arbeit
Dann wird die Sauna angeheizt und weiter Holz verbrannt. Kaffee mit Kuchen gibt’s als Highlight auf dem Steg, da die Sonne scheint. Nach der Sauna spielen Anja und Sibylle noch Flöte und ich bereite das Abendessen vor - nicht sehr aufwendig: ich koche nur Pasta und es gibt Pesto dazu.
Später giesse ich noch 3 Kübel Wasser über die Feuerstelle, die noch warm ist. Man hat halt doch Angst, dass etwas passieren könnte, wenn es anfängt winden. Wir spielen das Exit zuende und haben keinen Tip gebraucht - wir sind alle stolz.
Kaffeepause auf dem Steg
Wir haben uns lieb
Abendrot
Vollmond über dem Hüsli
Freitag 18. Oktober
Heute lange ausschlafen - und es gibt Aufbackgipefeli zum Frühstück. Danach wird lange Zeitung gelesen und im Internet gesurft. Danach hebe schaufele ich die Feuerstelle wieder aus und machen wieder ein Feuer zum Holzverbrennen. Der Totholzzaun wird auch verlängert und der Holzstapel im Wald wird immer kleiner. Auch von “oben” holen wir immer mehr Äste aus dem Wald und schichten diese in den neuen Zaun, oder machen die klein und verbrennen sie. Die Sauna wird (ein letztes mal - schluchz) angeheizt und es gibt Aufback-Pulla zum Kaffee.
Nach der Sauna spielt Anja noch Piccolo und ich bereite das Abendessen vor - es gibt Raclette. Später schauen wir uns noch Ninja Warrior an - und geniessen den 2. letzten Abend.
Sauna heizt
Anja und Sibylle kümmern sich um einen langen Baum
Hage am Holzhaufen abräumen
Alle helfen mit
Samstag 19. Oktober
Arbeitstag! Heute wird die Bude geputzt und gestriegelt - ich mach die Sauna sauber und Anja wird auch ab- und zu eingespannt. Nachdem der erste Einsatz fertig ist, gehen wir nach Puumala, weil wir noch ein letztes Mal einkaufen wollen und im Hovi einen Burger essen wollen. Im 2.nd Hand Laden kaufen wir noch das zweite blaue Teelichtli, von dem wir letzes Mal eins geholt haben.
Wir tanken und fahren zurück - und am Hüsli fällt uns auf, dass wir vergessen haben, Wasser zu holen. Naja, es ist noch was da, wird schon reichen. Langsam werden wir alle etwas traurig, weil schon bald der Urlaub zu Ende sein wird.
Aber hilft ja nichts, es wird weiter geputzt und sauber gemacht, Anja läuft noch ein wenig am Strand auf und ab. Abendessen gibt’s kalt, Brot Wurst Käse.
Stop in Lietvesi
Burger im Hovi
..für alle
Die Treppe hochgenommen
Nochmal Abendstimmung geniessen
Sonntag 20. Oktober
Irgendwie schlafen wir alle schlecht und ich bin schon sehr sehr früh wach, lese zwischendurch und ruhe dann ein wenig. Ich bin dann auch noch wach bevor der Wecker klingelt, aber wenigstens bin ich gleich parat zum loslegen. Wir machen ein kurzes Frühstück und dann wird noch alles fertiggemacht - Geschirr waschen, saugen, Sauna …

Tschüss Hüsli
Und dann geht’s los um ca. 10:15 - ich fahre anfangs und das Navi behauptet dass wir kurz vor 14:00 da sein werden - dass ist dann doch recht lange. Irgendwann bei Heinola geht es auf die Autobahn und das Navi will uns umleiten - aha Autobahnen meiden ist aktiviert - Sibylle ist inzwischen BMW Expertin und schaltet das ab. Und juhuu - plötzlich sind wir ne Stunde früher da und es reicht noch um bei einer Autobahnraststätte ein Mittagessen (luonas) zu futtern.

Pause
Dann geht’s wieder Richtung Flughafen, Sibylle fährt und die Rückgabe des Mietwagens läuft problemlos. Checkin etc. läuft auch gut, GlobalBlue gibt uns noch etwas Mwst. zurück und wir trinken noch einen Kaffee. Bald sind wir dann auch schon im Flieger, und fliegen pünktlich ab. Da wir wieder einen Snack vorbestellt haben bekommen wir im Flugi dann als Erste was zum essen und trinken. Gefühlt dauert der Flug länger als auf dem Hinflug, aber wir sind trotzdem pünktlich in Zürich. Wir schaffen auch gleich den nächsten Zug und alle Verbindungen bis nach Hagendorn funktionieren perfekt.

Rückflug
Dort angekommen begrüsst uns Snowy und ich gehe noch kurz bei der Tanke in Sins einkaufen. Zum Abendessen machen wir Ravioli und dann geht’s auch bald in’s Bett.
