Homepage von Familie Kohler, Schweiz

Ein kleiner Einblick in unser Leben

2004 Orava-Tour

Richten der Kajaks
Teil zwei der Finnland-Touren in 2004: “Oravareitti”-Eichhörnchen-Tour.

14.7. - 20.7. Saima Juva - Sulkava - Puumala

Einige Photos sind mit der Spiegelreflex gemacht und noch nicht eingescannt.

Mittwoch, 14.7.2004

Anfahrt nach Juva. Juva Camping

Der Zölzer Dachgepäckträger bewährt sich auch als Tarphalter

Donnerstag, 15.4.2004 Eichhörnchenroute 1. Teil (hage)

Nachdem gestern auf dem Campingplatz Juva kein Mökki mehr frei war und wir deshalb trotz Platzregen das Zelt aufgebaut haben - und nachts von über de Zeltschnüre stolpernden Jugendlichen wachgehalten wurden - geniessen wir erstmal am Morgen eine warme Dusche und das z’Morge vom Campingplatz. Das Auto wird abgestellt und gegen 12:00 fahren wir los. Als erstes geht es 8 km gegen den Wind auf den See los. Am Ende des Sees kommt die erste Umtragestelle, wo wir eigentlich eine Salamipause machen wollten. Nach einer halben Minute und 50 Mücken ist klar: nichts wie weg. Danach geht es auf den Fluss der laut Führer 10m breit ist, aber bis auf 2m mit Schilf zugewachsen ist, in Bögen und Schleifen weiter.

Blick nach vorn ...
Blick nach hinten ...
Für Sibylle mit dem langen Seayak eine ziemliche Plackerei. Die erste tiefe Brücke wird für sie auch zum Problem: Sie kann sich nicht so gut vor/bzw zurücklehnen.

Bei Tovio machen wir dann endlich unsere Salamipause und währenddessen kommt der Kanadier mit dem Leipziger Päarchen vorbei (hatten wir vorher auf dem Campingplatz gesehen). Auch bringt ein älterer Finne 4 Personen mit 2 Kanadieren an, die die Tour hier beginnen. Da die ihre Handschuhe vergessen, bringe ich sie dem Finnen ans Auto, bevor er abfährt. Dann geht es weiter und auch an einer Raststelle bleiben wir wegen der Mücken nur kurz. Kurz danach muss umtragen werden - dort treffen wir die Leipziger wieder - sie haben anscheinend weniger Probleme (nehmen das finnische Off - wir Autan). Auch hier: Mücken !! Ab jetzt zieht es sich wirklich und für uns gilt Augen zu und durch - wir wollen wenn möglich ein Möcki bei Oravanpesät - bekommen wir auch :-) Und Sauna: aber Mücken, Mücken, Mücken. Auch beim Essen: Juusto-Makkara Mücken ohne Ende. Wir essen im laufen um die Mückenschwärme hinter uns zu lassen. Jetzt bin ich im Möcki am Schreiben aber summt immer noch in meinen Ohren. Vor lauter Mücken und Wetter gibt es auch sehr wenig Fotos - sorry.

Sulkavan Oravanpesät - Sibylle hat sich schon eingekuschelt

Freitag 16.7.2004 Eichhörnchenroute 2. Teil (Sill)

Hage steht um 8:00Uhr auf und macht Kaffee. Ich quäle mich auch aus dem Bett, dann auch denn auch die heutige Etappe wird lang. Die ganze Nacht hatte ich Alpträume wegen der 1. Brücke in dem gleich zu Beginn folgenden Kissajocki. Nach dem Frühstück wird gepackt und das Mökki bezahlt (35 €). Um 10:00 Uhr geht’s los.

So schlimm ist die Stromschnelle gar nicht und unter der Brücke musste sich nur Hage etwas ducken. Aber mein Kajak habe ich nicht im Griff. Ich rattere auf jedem Stein auch wenn ich ihn rechtzeitig sehe. Das macht mir Kopfzerbrechen für die WII Stelle. Das Wetter ist schlecht und die Mücken ein Graus. Es ist auch recht kühl und und wir müssen Anhalten und unsere Pullover anziehen - später fängt es dann auch noch an zu regnen. Bei der Raststelle machen wir Pause. Auch hier Unmengen von Mücken. Wir gehen zur Strassenbrücke hoch und setzen uns auf das Geländer, mitten in eine Ameisenstrasse. Also schnell auf die andere Seite. Als wir wegfahren, sehen wir noch 2 Punkte, die ebenfalls Paddler sein könnten. Am Ende des Sees folgt die Stelle zum umtragen, es hat wieder so viele Mücken das Hage ganz hektisch wird und wir beginnen zu streiten. Aber auch das hat einmal ein Ende. Der letzte Teil der Strecke geht dann hauptsächlich über Seen Tümpel. Gegen 19:00 Uhr erreichen wir schliesslich Sulkava. Zum Glück haben die Geschäfte bis 20:00 Uhr geöffnet. Wir kaufen Off, Salami, Brot, Joghurt für Hage und Munkkis. Dann gibts noch ein Eier. Das Wetter hat sich plötzlich zugezogen und es ist kühl. Dann gehts aus Sulkava raus auf den Camping. Unterwgs müssen wir die Pullover wieder abziehen, da es schon wieder sonnig und warm ist.

Schliesslich finden wir den Camping nach dem wir ein Päarchen auf einer Insel (Hamburger) fragen - kann man ja nicht wissen dass die ganze Insel zum Camping gehört. Wir sind schon die ganze Zeit darum herumgekurvt. Die Rezeption finde ich dann später nicht. Egal - Zelt aufgestellt (mittlerweile ist 21:00 Uhr, geduscht und Abendessen gemacht, dann schnurstracks ins Zelt . Gute Nacht.

Samstag, 17.7.2004

Die Sonne treibt uns gegen 9:0 Uhr aus dem Schlafsack. Die Hamburger sind bereits abgefahren und so nehmen wir Ihren Platz zum Frühstück. Ich wasche die Karten und lege sie zum trocknen aus als Hage plötzlich sagt “ohh Scheisse” und einen Punkt am Boden fixiert. “Was ist ?” frage ich alarmiert. “Eine Schlange” ist die Antwort. Nach der ersten Verduztheit wird die Kamera geholt und das Biest fotografiert. Dann beobachten wir wie sie von dannen zieht. Nachdem wir gemütlich das Zelt abgebaut und gepackt haben, paddeln wir um 13:00 Uhr los.

Schlange

Nachdem es am Morgen sehr sonnig und warm war zieht es jetzt zu und wird kühler. Bei unser Salamipause bei Tansari ziehen wir unsere Pullover an. Im Pavillon angekommen fängts auch noch an zu regnen. Wir warten ab bis es wieder aufhört und paddeln dann weiter. Denn Bootshafen Linnanvuori lassen wir gleich aus, da wir von früheren Fahrten noch wissen das dort nur steiler Felsen ist. Doch beginnen wir nach einem geeignetem Platz Ausschau zu halten. Bei der ersten Möglichkeit steht ein Mökki, doch auf der Insel Vilkonsaari, die vor dem Bogen nach Puumala liegt, werden wir fündig. Es scheint, als ob sich hier manchmal Fischer ein Nachtlager einrichten: Es hat eine Feuerstelle mit Tisch, Haken an den Bäumen etc. Während Hage fischt, koche ich Spaghetti. Der Abend ist interessant. Zahlreiche Fischer ziehen vor “unserer " Insel ihre Bahnen und die einen fangen auch direkt vor uns etwas Grösseres.

Vilkonsaari

Sonntag 18.7.2004

So um 20 nach 10 Uhr öffnen wir die Augen. Doch stehen wir nicht gleich auf, sondern kuscheln noch. Dann gibts erst mal ein schönes Morgenbad. Anschliessend ein gemütliches Frühstück und gemächliches Packen. Um 13:40 Uhr geht’s dann los. Und kaum haben wir abgelegt kommt ein Boot das nur gewartet hat, bis wir weg sind. Wir paddeln gemütlich in etwas mehr als 2 Stunden nach Mannilaniemi, wo wir eine Portion Pommes essen, einen Kaffee trinken mit Munki und Jaffa. Wir kaufen noch eine grosse Jaffa-Flasche und weiter gehts. Unser Ziel heisst Kylmäsaari, dort soll es nach hage’s Karte einen Bootsanleger geben und tatsächlich tut sich eine Bucht auf in der bereits 2 Boote liegen Als erstes sehen wir eine tolle Grillhütte und auch einen schönen Platz fürs Zelt lässt sich finden.

Grillhütte

Nachdem das Zelt aufgebaut ist, geht Hage fischen, während ich noch weiter auspacke. Dann folge ich ihm und gehe baden. Es ist herrlich. Ich lege mich in die Sonne, während Hage weiter sein Anglerglück versucht. Doch leider bleibts beim Risotto Milanese zum Abendessen. Auch Hage geht noch baden. Dann wird gekocht.

Kylmäsaari

Montag 19.7.2004 Nachtrag von Hage

-> Fahrt nach Puumala auf den Campingplatz Koskensälkä.

Dienstag 20.7.2004 Nachtrag von Hage

Busfahrt nach Juva um das Auto zu holen.